Bezirk Treptow-Köpenick und Kirchenkreis machen sich für mehr Bildungsangebote stark

von Jürgen Bosenius

Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick Oliver Igel (SPD) und Superintendent Hans-Georg Furian nach ihrem Gespräch am 17. Februar. Foto: kklios

Der Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, Oliver Igel (SPD), und der Superintendent des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree, Hans-Georg Furian, haben sich am 17. Februar im Rathaus Köpenick zu einem Gespräch getroffen.

Im Mittelpunkt der einstündigen Begegnung standen zu Beginn vor allem die wirtschaftliche und die demographische Entwicklung des Bezirks. Bezirksbürgermeister Igel wies darauf hin, dass sich Adlershof als Universitätsstandort mit der Ansiedlung einer stetig wachsenden Zahl von Hochtechnologieunternehmen weiterhin glänzend entwickle. Besonders betonte er den sich schon seit zwei Jahren abzeichnenden Bauboom im Bezirk. „Wir sind ein wachsender Bezirk, mit all den Chancen und Herausforderungen, die das mit sich bringt. Bereits jetzt fehlen uns mehrere Hundert Kita-Plätze“, sagte der SPD-Politiker.

Superintendent Furian nannte als einen der Schwerpunkte der Arbeit des Kirchenkreises in den kommenden Jahren die zunehmende Bedeutung von Bildung: „Wir wünschen uns sehr, im gesamten Kirchenkreis – und dies gerne auch mit Unterstützung unserer Gemeinden im Bezirk Treptow-Köpenick – mehr Angebote im Bereich von Kita und Schule machen zu können.“

Igel sagte seine Teilnahme an der Frühjahrskreissynode am 27. Februar 2016 in Lichtenberg zu, die er mit einem Grußwort eröffnen wird.

 

OLIVER IGEL ist seit 1996 Mitglied der SPD und wurde am 27. Oktober 2011 als bislang jüngster Bezirksbürgermeister Berlins für Treptow-Köpenick gewählt. Seine Amtszeit geht in diesem Jahr zu Ende. Im Rahmen der 18. Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin am 18. September 2016 werden sich auch die Bezirksverordnetenversammlungen neu konstituieren.

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