„Religionen für ein weltoffenes Berlin“ – Friedenskundgebung am Breitscheidplatz

von Evangelische Kirche in Deutschland

„Religionen für ein weltoffenes Berlin“ – Friedenskundgebung am Breitscheidplatz

Die „entscheidende Trennlinie in unserer Demokratie verläuft nicht (…) zwischen Christen, Muslimen, Juden oder Atheisten. Die entscheidende Trennlinie verläuft zwischen Demokraten und Nicht-Demokraten. Es zählt nicht die Herkunft, es zählt die Haltung.“

Joachim Gauck – Rede zum Ende seiner Amtszeit am 18.01.2017

Ein breites Bündnis von Christen, Muslimen, Juden sowie Vertreterinnen und Vertreter vieler weiterer Berliner Religionsgemeinschaften setzt am Donnerstag, den 16. März 2017, auf dem Breitscheidplatz ein Zeichen für Frieden und Toleranz: Unter dem Motto „Religionen für ein weltoffenes Berlin“ rufen die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchengemeinde und die Neuköllner Begegnungsstätte e.V./Dar-Assalam-Moschee für 18 Uhr zu einer Friedenskundgebung auf.

Neben christlichen Kirchen unterstützen sunnitische und schiitische Glaubensgemeinschaften gemeinsam den Aufruf, ebenso wie Vertreterinnen und Vertreter des Judentums, des Hinduismus, Buddhismus und der Sikh. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, wird als Ehrengast an der Kundgebung teilnehmen und das Grußwort sprechen.
„So vielfältig unsere Religionen auch sind, so sehr eint uns der gemeinsame Wunsch nach Frieden und einem toleranten Miteinander in unserer Stadt“, sagt Martin Germer, Pfarrer der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchengemeinde. „In Zeiten, in denen Hass und Terror unsere Gesellschaft bedrohen, stehen wir deshalb enger denn je zusammen“, betont Mohamed Taha Sabri, Imam der Dar-Assalam-Moschee in Neukölln.
Bereits für 17.30 Uhr laden die Veranstalter dazu ein, auf dem Breitscheidplatz Opfern religiös motivierter Gewalt weltweit schweigend zu gedenken. Um 18 Uhr beginnt die Kundgebung, bei der unter anderem Berlins Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein und Imam Mohamed Taha Sabri sprechen werden. Anschließend werden Vertreterinnen und Vertreter der Religionsgemeinschaften zusammen für den Frieden beten. Der Begegnungschor, in dem Geflüchtete mit Berlinerinnen und
Berlinern singen, gestaltet das Programm musikalisch.

Die Kundgebung wird unterstützt von:

  • Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische-Oberlausitz (EKBO)
  • Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin
  • Landesverband Berlin-Brandenburg im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.
  • Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.
  • Jüdische Gemeinde Amberg
  • Salaam-Schalom-Initiative
  • Hindu-Gemeinde (Koordinierungskreis Berliner Forum der Religionen)
  • Deutsche Buddhistische Union (DBU)
  • Berliner Forum der Religionen
  • Interreligiöse Initiative „Religionen auf dem Weg des Friedens“
  • pax christi Berlin, Internationale Katholische Friedensbewegung
  • franziskanische Initiative für Religions- und Kulturdialog 1219 e.V.
  • Islamische Föderation Berlin e.V. (IFB)
  • Islamische Gemeinschaft der Schiitischen Gemeinden Deutschlands (IGS e.V.)
  • Initiative Berliner Muslime e.V. (IBMUS e.V.)
  • Islamisches Kultur und Erziehungszentrum Berlin e.V. (IKEZ e.V.)
  • Inssan e.V.
  • Jung Muslimisch aktiv (JUMA) e.V.
  • Islamisches Jugendzentrum Berlin e.V. (IJB e.V.)
  • Teiba Kulturzentrum e.V.
  • Sufi-Zentrum Rabbaniyya; Der Wahre Mensch e.V.
  • Ahmadiyya Muslim Jamaat Khadija Moschee in Berlin
  • Forum Dialog Berlin
  • Koordinierungskreis des Berliner Forums der Religionen
  • Freundinnen und Freunde des Berliner Forums der Religionen e.V.
  • Interkulturelles Zentrum für Dialog und Bildung (IZDB Berlin e.V.)

 

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