Die Amalien-Orgel – Zeichnungen und Druckgraphiken von Kordula Kral in der Kirche „Zur frohen Botschaft“ in Berlin-Karlshorst

von Jürgen Bosenius

Die Amalien-Orgel – Zeichnungen und Druckgraphiken von Kordula Kral in der Kirche „Zur frohen Botschaft“ in Berlin-Karlshorst

Mit einem Vernissage-Konzert ist die Ausstellung mit Zeichnungen und Druckgraphiken von Kordula Kral am 14. Mai 2017 in der Kirche „Zur frohen Botschaft“ in Berlin-Karlshorst eröffnet worden.

Kreiskantorin Beate Kruppke, Orgel, und Constanze Fiebig, Viola, setzten mit Werken von Heinrich Ignaz Franz Biber, Georg Böhm, Carl Phillipp Emanuel Bach und Franz Benda, ein „musikalisches Gegenüber zu den im Foyer ausgestellten Grafiken“ (Beate Kruppke).

Die Malerin und Graphikerin Kordula Kral beschreibt ihre Auseinandersetzung mit dem Thema „Amalien-Orgel“ so: „Musikinstrumente sind ein Thema meiner bildkünstlerischen Arbeit. Die Schönheit der Instrumente und ihr Klang inspirieren mich. Ich selbst spiele Violine und hatte hin und wieder Gelegenheit, auf der Orgelempore in Karlshorst, zusammen mit der Amalien-Orgel zu spielen. So lag es nahe, die Amalien-Orgel mit dem Zeichenstift zu erkunden. War der äußere Anblick schon etwas Vertrautes, so bot sich mir das Innere als große Überraschung und Kontrast dar. In meiner Radierwerkstatt beschäftigte ich mich ausgiebig mit dem Gesehen-Fotografiert-Gezeichnetem.vKeine realistischen Abbildungen entstanden, sonder ein Extrakt aus Linien des Innen- und Außenlebens der Amalien-Orgel.“

Zur Person
Kordula Kral, 1961 in Berlin geboren; 1979–1982 Studium Wissenschaftliches Bibliothekswesen; 1986–1988 Studium Malerei und Graphik an der Kulturakademie Neubrandenburg; Studienaufenthalte in Polen, Österreich (bei Gerhard Rühm) und Italien; seit 2005 Arbeit in eigener Radierwerkstatt in Berlin
 
V.l.n.r.: Kreiskantorin Beate Kruppke, Constanze Fiebig und Kordula Kral vor der Amalien-Orgel in Berlin-Karlshorst. Foto: Jürgen Bosenius
 
Kreiskantorin Beate Kruppke, Constanze Fiebig und Kordula Kral vor der Amalien-Orgel in Berlin-Karlshorst. Foto: Jürgen Bosenius

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