Zeitreise in Berlin-Marzahn/Nord mit Ausstellung, Vorträgen und Diskussionen

von Ev. Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree

Einladung zur „Zeitreise“!

Von Dr. Katharina Dang, Pfarrerin der Ev. Kirchengemeinde Berlin-Marzahn/Nord

Zum siebenten Mal veranstalten wir eine „Zeitreise“, um auf anschauliche Art Kindern und Erwachsenen Geschichte nahe zu bringen. Ein Zeittunnel mit einem Zeitstreifen führt(e) jedes Mal ca. 3000 Jahre tief in die Geschichte. In diesem Jahr haben wir uns auf die drei Hauptvorwürfe gegen das Christentum konzentriert, die uns auch in Gesprächen mit Kindern immer wieder begegnen:
– Inquisition
– Hexenverbrennungen
– Kreuzzüge
Dies haben wir in den größeren Zusammenhang von Schuld und Schuldbeseitigung gestellt. Leider funktioniert dies immer noch so wie in der Geschichte von Adam und Eva erzählt: Als Gott Adam fragt, ob er von der Frucht des Baumes gegessen habe, antwortet dieser: „Die Frau, die Du mir zugesellt hast, hat mir davon zu essen gegeben.“ - eine doppelte Schuldverschiebung!

Auf der Suche nach einem Museum für Rechtsgeschichte in Deutschland bin ich im Internet nur auf „Gruselmuseen“ gestoßen, die Folterinstrumente vorführen. Gruselig wird es bei uns nur in Ansätzen zugehen. Vor allem aber wird es viel zum Nachdenken und Anregungen geben, weiter nachzuforschen. Wie war das wirklich? Wer hatte Schuld und wie wird mit Schuldigen umgegangen? Die Vormittage haben wir für Schulklassen reserviert. Es ist ein kurzfristiges Angebot, aber wir wollten erst sicher sein, dass es auch wirklich gut wird. Natürlich freuen wir uns auch über Ihr Interesse an den Nachmittags- und Abendveranstaltungen.

Den Flyer zum Herunterladen finden Sie hier:

Flyer zum Herunterladen

Foto (Jürgen Bosenius / KKLIOS): Gefängnisseelsorger Pfarrer Erhard Wurst und Pfarrerin Dr. Katharina Dang vor dem "Zeitreise"-Plakat am Eingang des Ev. Gemeindezentrums in Berlin-Marzahn/Nord. Die "Zeitreise" hat bereits begonnen: Pfarrer Wurst berichtete am Donnerstag, 28. Juni 2018, darüber, wie Inhaftierte mit ihrer Schuld umgehen, sie annehmen – oder auch nicht. Spannend, informativ. Mehr als 20 Besucherinnen und Besucher der Abendveranstaltung diskutierten engagiert mit.

 

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