Die Weihnachtsgeschichte im Stadion An der Alten Försterei und ein Dankeschön von 30.000 Fans für den Eisernen Bläser Hans-Joachim Hesselbarth

von Ev. Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree

Pfarrer Ulrich Kastner trägt beim Weihnachtssingen vom 1. FC Union Berlin am 23. Dezember 2019 die Weihnachtsgeschichte im Stadion An der Alten Försterei vor 30.000 Fans vor. Foto: Jürgen Bosenius / kklios.de

Die Weihnachtsgeschichte im Stadion An der Alten Försterei und ein Dankeschön von 30.000 Fans für den Eisernen Bläser Hans-Joachim Hesselbarth.

Das gibt es so wohl nur in Köpenick im Stadion an der Alten Försterei des 1. FC Union Berlin: Dass 30.000 Fans am Vorabend von Heiligabend mucksmäuschenstill Pressesprecher Christian Arbeit lauschen, wenn der Trompete spielt und von seinen Eltern mit Klarinette und Posaune begleitet auf der Bühne Weihnachtlieder intoniert. Dieselben Fans können dann aber auch lautstark und minutenlang die „Stadtmeisterschaft“ feiern, steht man doch zur Halbzeit der Fußballbundesligasaison einen Tabellenplatz vor Hertha BSC.

Das alles gibt es nur in Berlin-Köpenick – und bereits zum 17. Mal! Was einmal mit 89 Fans begann, ist jetzt eine perfekt durchorganisierte Veranstaltung, die ihren Charme nicht verloren hat. Auch das gehört zu diesem Abend: Dass Pfarrer Ulrich Kastner aus der Ev. Kirchengemeinde Bohnsdorf-Grünau und stellvertretender Superintendent im Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree vor eben diesen 30.000 Fans die Weihnachtsgeschichte vorträgt. Und Kastner erinnerte daran: "Wer mit dem kleinen jüdischen Baby Jesus Weihnachten feiern will, dem kann es nicht gleichgültig sein, wie es seinen jüdischen Nachbarn nebenan geht." Anschließend betete Pfarrer Kastner gemeinsam mit den 30.000 das Vaterunser, beinahe eine Selbstverständlichkeit.

Ein Mann stand dann für einen besonderen Moment im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit: Hans-Joachim Hesselbarth, lange Jahre bis Ende 2017 Kreisposaunenwart im Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree – und lange Jahre „der“ Eiserne Bläser und  „Taktgeber“, so Christian Arbeit, für den Posaunenchor, mit dem jedes Weihnachtssingen von Union beginnt. Jetzt hieß es für Hesselbarth auch bei Union Abschied zu nehmen – und die 30.000 Fans dankten ihm mit einem donnernden „Eisern Union!“.

Natürlich gab es auch in diesem Jahr zu Beginn der Veranstaltung einen sehr guten Posaunenchor: Unter Leitung von Kreisposaunenwart Martin Leue, Hesselbarths Nachfolger, und unterstützt vom Kreisbläserbeauftragten Jürgen Hahn spielten die Musikerinnen und Musiker einen wunderbaren Querschnitt bekannter Weihnachtslieder, auch kniffligere Arrangements - das swingte, da sang man nicht nur gerne mit, das ging auch direkt in die Beine. Der Applaus der Fans war den Bläserinnen und Bläsern sicher.

Also, wir sehen uns wieder – am 23. Dezember 2020 beim Weihnachtssingen von Union.

 

Impressionen

 

Auf Wiedersehen, Hans-Joachim Hesselbarth! Foto: Jürgen Bosenius / kklios.deAuf Wiedersehen, Hans-Joachim Hesselbarth! Foto: Jürgen HahnDer Posaunenchor im Stadion An der Alten Försterei in Berlin-Köpenick unter Leitung von Kreisposanunenwart Martin Leue. Foto: Jürgen Bosenius / kklios.de

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