Post vom Bündnis für die Seenotrettung „United4Rescue – Gemeinsam Retten e.V.“: Suche nach einem geeigneten Rettungsschiff nimmt konkrete Gestalt an

von Ev. Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree

Post vom Bündnis für die Seenotrettung „United4Rescue – Gemeinsam Retten e.V.“: Die Suche nach einem geeigneten Rettungsschiff nimmt konkrete Gestalt an

Post vom Bündnis für die Seenotrettung „United4Rescue – Gemeinsam Retten e.V.“: Die Suche nach einem geeigneten Rettungsschiff nimmt konkrete Gestalt an. Der Ev. Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree ist dem von der EKD begründeten Bündnis im Dezember 2019 beigetreten und hat es mit 10.000 Euro unterstützt.

Lieber Herr Furian,



vielen Dank für Ihren Zuspruch und Ihr Engagement der letzten Wochen. Sie machen die zivile Seenotrettung auf dem Mittelmeer überhaupt möglich. Dank Ihnen hat United4Rescue heute einen großen Meilenstein erreicht!
Das mittlerweile von über 250 Organisationen getragene gesellschaftliche Bündnis „United4Rescue – Gemeinsam Retten!“ hat am 16. Januar 2020 auf der Suche nach einem geeigneten Rettungsschiff das Schiff “Poseidon” in Kiel besichtigt und wird sich am Bieterverfahren beteiligen. Unserem Spendenaufruf des Bündnisses sind schon über 2500 Menschen und Organisationen gefolgt.
Mehr als 250 Organisationen unterstützen United4Rescue als Bündnispartner. Dazu zählen Ärzte ohne Grenzen, der Deutsche Gewerkschaftsbund, zahlreiche Kirchen und Gemeinden, sowie viele andere Organisationen, darunter ein Schifffahrtsunternehmen, eine Tanzschule und sogar ein Bauernhof.

Auch 2019 fielen der Abschottungspolitik der EU mehr als 1000 Menschen im Mittelmeer zu Opfer.
Wie dringend der Bedarf an Rettungsschiffen ist, zeigte auch die vergangene Woche, in der trotz winterlicher Wetterverhältnisse über 1100 Menschen versuchten, über das Mittelmeer zu fliehen. Während über 600 Bootsflüchtlinge von der sogenannten Libyschen Küstenwache völkerrechtswidrig in Krieg und Folter zurückgeschleppt wurden, konnten 237 Menschen von der spanischen Hilfsorganisation Open Arms sowie von Sea-Watch gerettet werden.
 
Unser Bündnis kann die großen politischen Fragen von Flucht, Migration und globaler Ungerechtigkeit nicht lösen. Aber wir können mit einem zusätzlichen Rettungsschiff, Menschen vor dem Ertrinken bewahren und das Bewusstsein wachhalten, dass politische Lösungen gefunden werden müssen, um das Sterben zu beenden und das Leid zu mindern. Wir können jetzt ein geeignetes Schiff erwerben und in den Einsatz schicken. Mit Ihrer Spende haben Sie dazu einen unmittelbaren Beitrag geleistet.
Mit jeder weiteren Spende werden wir die gesamte Seenotrettung im Mittelmeer unterstützen. Helfen Sie uns deswegen bitte auch darüber hinaus, indem Sie anderen von dieser Initiative erzählen.



Mit freundlichen Grüßen



Titus Molkenbur


Koordinator des Bündnisses

 

Weitere Informationen unter evangelisch.de

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