Ev. Kirchengemeinde Berlin-Treptow – Auf Wiedersehen, Pfarrer Paulus Hecker!

von Ev. Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree

Superintendent Hans-Georg Furian und Pfarrer Paulus Hecker nach der Verabschiedung am 26. Januar 2020 in der Bekenntniskirche in Berlin-Treptow. Foto: Jürgen Bosenius / kklios.de

Die Ev. Kirchengemeinde Berlin-Treptow hat am 26. Januar 2020 Pfarrer Paulus Hecker verabschiedet. Er übernimmt ab 1. Februar 2020 die Leitung der Ev. Matthäusgemeinde Berlin-Steglitz.

Bereits eine Viertelstunde vor Beginn der Verabschiedung von Pfarrer Paulus Hecker war in der Treptower Bekenntniskirche kein Sitzplatz mehr zu bekommen. Der Gottesdienst sollte dann ein Zurückblicken auf gemeinsame 16 Jahre werden – und ein Gottesdienst voller musikalischer Geschenke! Denn neben den Chören der Gemeinden Baumschulenweg und Treptow und der Singschule in der Bekenntniskirche glänzte etwa der Chor der Chapel of Glory, am Klavier begleitet von Yuri Mizobuchi. Der Cellist Rudolf Werner brillierte mit der Cantilena von Gregor Goltermann. An der Orgel wechselten sich Graham Cox, Martin Fehlandt und Barbora Yhee ab, die auch die musikalische Gesamtleitung hatte. Paulus Hecker selbst sang den Solosatz von Bachs „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“. „Danach war ich richtig entspannt“, sagte er am Rande des Empfangs im Anschluss an den Gottesdienst.

Dass und wie wichtig Musik für ihn ist, machte Paulus Hecker auch in seiner Predigt deutlich: „Ich glaube, wir haben hier gemeinsam viel in der Gemeinde bewegen können.“ In den Mittelpunkt stellte er dann jedoch Matthäus 28,20: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Kein Zufall, denn in das Altarfenster der Bekenntniskirche sind diese Worte kunstvoll eingearbeitet. Ihn habe diese Gewissheit aus Matthäus 28,20 in der Vergangenheit immer getragen und werde ihn auch zukünftig tragen. Für die gemeinsame Zeit dankte er den vielen engagierten Gemeindegliedern! (Einen Rückblick von Pfarrer Paulus Hecker können Sie in der aktuellen Ausgabe des Gemeindeblatts lesen.)

Indien-Engagement und kritische Stimme

Superintendent Hans-Georg Furian würdigte in seiner Ansprache das große Engagement, mit dem Paulus Hecker über viele Jahre die Kirchenkreis-Partnerschaft nach Indien getragen und zahlreiche Fahrten organisiert habe. „Sie haben Menschen zu tiefen Einblicken und Einsichten in das Land Indien mit seinen Menschen und Religionen verholfen.“ Fehlen werde ihm Paulus Hecker auch als kritische Stimme in der Kreissynode und im Pfarrkonvent, weil er Kritik immer als ein Ringen um den besseren Weg verstanden habe.

Eine musikalische Überraschung gab es dann noch am Ende des Gottesdienstes. „Die Musik kenn‘ ich doch“, wird der ein oder andere gesagt haben beim Auszug von Paulus Hecker mit seinen Assistentinnen und Assistenten Mandy Endter, Astrid Steinfeldt, Manfred Vogt und Pfarrer Wolfram Geiger. Ja genau, kennt man: die Star-Wars-Melodie von John Williams. „Das wollte ich immer schon einmal“, sagte Paulus Hecker.

Musikalisch und mit vielen Geschenken ging es beim anschließenden Empfang im Gemeindesaal weiter und jede und jeder nutzte noch die Gelegenheit, sich persönlich von Paulus Hecker zu verabschieden.

Auf Wiedersehen, Pfarrer Paulus Hecker!

 

Das Altarfenster in der Bekenntniskirche stand im Mittelpunkt der Abschiedspredigt von Pfarrer Paulus Hecker – Matthäus 28,20: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

 

Das Altarfenster in der Bekenntniskirche mit Matthäus 28,20: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Foto: Jürgen Bosenius / kklios.de

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