Kurzbericht aus der Sitzung des Kreiskirchenrates vom 18. Februar 2013

von Superintendent Hans-Georg Furian und anderen

  1. Zunächst hat uns die Leiterin der Arbeitsstelle für evangelischen Religionsunterricht, Frau Seeber, über den Zusammenhang zwischen kirchengemeindlichem Leben und Angeboten des Religionsunterrichtes am Beispiel des Buß- und Bettagsprojektes „ERINNER-DICH-MAL“ informiert. Dabei berichtete sie über die Teilnahme aus unserem Kirchenkreis. Am Buß- und Bettag 2012 haben ca. 430 Kinder aus unserem Kirchenkreis teilgenommen, davon 350 aus der evangelischen Schule in Köpenick. Die geringe Teilnahme von Kindern aus den nichtkonfessionellen Schulen hat unterschiedliche Gründe. Nicht alle evangelischen Schüler bzw. deren Eltern wissen, dass die Kinder vom Unterricht freigestellt werden können, um spezielle Angebote zu besuchen. Nicht jeder, der es weiß, möchte die Möglichkeit nutzen, insbesondere dann nicht, wenn eine Klausur geschrieben wird. Die Schulen sind durch die Senatsschulverwaltung gebeten, an diesem Tag keine Klausuren zu schreiben. Leider entsprechen nicht alle Schulen dieser Bitte. Schließlich ist es sicher auch so, dass etliche Schüler und deren Eltern nicht möchten, dass die Minderheitenposition, in der sie als evangelische Christen sind, öffentlich wird. Sie müssten sich dann womöglich Mitschülern gegenüber erklären. Dem weicht man dann lieber aus, als sein Recht zu nutzen. – Frau Seeber berichtete auch, dass angedacht wird, für das evangelische Gymnasium in Köpenick eine Schulpfarrstelle zu errichten. Ob und inwiefern die Überlegungen weitergeführt werden, ist noch offen.

  2. Der Kreiskirchenrat wird sich auf seiner Rüste vom 24. bis 26. Mai mit den sogenannten ‚Orientierungspunkten für den Reformprozess‘ unserer Kirche beschäftigen.

  3. Gesprochen wurde auch darüber, dass aus unterschiedlichen Gründen unser Neujahrsfest schlecht besucht war. Das Fest ist in unseren Gemeinden nicht verankert. In einer Arbeitsgruppe muss über eine Neuausrichtung gesprochen werden.

  4. Vertreter des Kreiskirchenrates möchten sich in die Vorbereitung unseres Kreiskirchentages einbringen.

  5. Am evangelischen Gymnasium in Köpenick läuft in diesem Jahr das Berliner Projekt: ‚Schülerbischöfe‘.

  6. Mit Dank wurde der Gemeindebericht aus Biesdorf zur Vorbereitung der Visitation dort zur Kenntnis genommen.

  7. Folgende Termine für Synoden im nächsten Jahr wurden beschlossen: 22. März 2014 und 13. September 2014.

  8. Der Kreiskirchenrat hat dem beabsichtigten Zusammengehen der beiden Kirchengemeinden ‚Alt Lichtenberg‘ und ‚Am Fennpfuhl‘ zugestimmt und auch dem neuen Namen ‚Evangelische Kirchengemeinde Lichtenberg‘.

  9. Für diese Gemeinde und die im Bereich ‚Oberspree-West‘ können ab Sommer die frei gewordenen Anteile in der katechetischen Arbeit im Einvernehmen mit dem Kreiskirchenrat ausgeschrieben werden.

  10. Verschiedene arbeitsrechtliche Fragen haben uns dann beschäftigt.

  11. Freuen tun wir uns, dass sich unsere Katecheten gemeinsam weiterbilden möchten; gerne haben wir dem entsprochen.

  12. In diesem Jahr wird in unserem Kirchenkreis eine Planung des Bedarfes im Blick auf unsere Gebäude erfolgen. Dabei geht es nicht nur um die bauliche Situation sondern auch darum, welche Kosten der Betrieb verursacht und wie die Nutzungshäufigkeit aussieht.

  13. Schließlich wurde berichtet, dass man uns als evangelische Kirche beim „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ im Stadtbezirk Treptow-Köpenick vermisst hat. Nun sind wir wieder dabei. Bei diesem Treffen, bei dem auch der Bürgermeister des Stadtbezirkes, Herr Oliver Igel teilnahm, wurde deutlich, dass sich die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus gerne in die Gemeinden einladen lassen würde. Bitte nutzen Sie das Angebot!

In Abstimmung mit dem Präses der Kreissynode, Herrn D. Postel,

Superintendent H.-G. Furian

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