Kurzbericht aus der Sitzung des Kreiskirchenrates vom 19. Januar 2015

von Superintendent Hans-Georg Furian und anderen

  1. 2017 findet auf dem Gebiet unseres Kirchenkreises die Internationale Gartenausstellung (IGA Berlin 2017) statt. Das ist eine Chance für uns als evangelischer Kirche. Aber wie können wir sie nutzen? Damit hat sich der Kreiskirchenrat zunächst befasst. Wir sind dankbar, dass wir Pfarrer Dr. Volkmar Hirth, der im Ruhestand in der Kirchengemeinde Hellersdorf lebt, gewinnen konnten, sich intensiver mit dieser Frage zu beschäftigen und entsprechende Vorschläge zu machen.
  2. Unser Gast, Pfarrer Dr. Reinhard Kees, der jetzt im Berliner Missionswerk unsere Kontakte nach Swasiland verantwortet hat, uns ermutigt, ‚Nägel mit Köpfen zu machen. Das bedeutet, dass wir uns entschlossen haben, insgesamt 25.000 € für den Weiterbau des Mädcheninternates zur Verfügung zu stellen. Dieses Internat ist ein Projekt der Frauenhilfe des Kirchenkreises Swasiland der lutherischen Kirche im südlichen Afrika, mit dem uns eine langjährige Partnerschaft verbindet.
  3. Ende März besucht der Kreiskirchenrat die Kirchengemeinde Mahlsdorf. Dazu wurden Absprachen getroffen. Uns interessiert besonders, wie man sich dort die Zukunft vorstellt. Mit welchen Vorhaben man ihr entgegengeht. Natürlich ist auch die Vergangenheit wichtig. Aber das, was sich morgen bewährt, hat heute das Recht, unsere Zeit zu beanspruchen. Danach sind wir in der Kirchengemeinde Mahlsdorf Ende März auf der Suche.
  4. Der Kreiskirchenrat möchte eine verlässliche Vertretungsreglung entwickeln für den Fall, dass eine Pfarrerin oder ein Pfarrer in den dreimonatigen Studienurlaub gehen möchte. Der kann genehmigt werden, wenn eine ausreichende Vertretung gewährleistet ist. Das ist mit den vorhandenen Mitarbeitenden nicht zu leisten. An der Lösung muss weiter gearbeitet werden.
  5. Verschiedene arbeitsrechtliche Beschlüsse haben uns beschäftigt. Insbesondere, dass unsere Mitarbeiterin aus dem Verwaltungsamt, Frau Sylvia Neitzke, Ende März in das Verwaltungsamt in Frankfurt (Oder) wechselt, da sie auch in der Nähe dieser Stadt lebt. Wir danken ihr für ihre engagierte Arbeit bei uns und wünschen ihr Gottes Segen!
  6. Der Friedhofsverband, der verschiedene Friedhöfe von Kirchengemeinden auf dem Gebiet unseres Kirchenkreises umfasst, hat uns dann beschäftigt. Wir mussten uns ein Bild über die wirtschaftliche und personelle Situation verschaffen. Dies war notwendig, weil die Gemeinden und schließlich die Kassengemeinschaft der Gemeinden des Kirchenkreises einspringen, wenn es eine wirtschaftliche Schieflage geben sollte. Dies ist jedoch nicht der Fall. Damit es so bleibt, sind weitere Gespräche nötig, die auf einen tragfähigen Stellenplan hinauslaufen werden.
  7. Abschließend hat uns eine Entwicklung in der Kirchenmusik beschäftigt. Wir sehen eine ‚Auswanderung‘ der Kirchenmusik in die Honorartätigkeit bzw. in geringfügige Beschäftigungsverhältnisse. Unsere Kreiskantorin ist gebeten, diese Wahrnehmung zu prüfen und ggf. Vorschläge zu machen, wie die Zukunft dieser Stellen in unseren Regionen aussehen sollte.

Für den Kreiskirchenrat Präses Michael-Erich Aust und Superintendent Hans-Georg Furian

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