Kurzbericht von der Sitzung des Kreiskirchenrates während der Klausurtagung in Wittenberg am 24./25.5. 2013

von Superintendent Hans-Georg Furian und anderen

„Der Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree ist ein Netzwerk, in dem vielfältige Gemeinden mit unterschiedlichen Gaben leben. Er wächst zu einer fröhlichen, in alle Lebensbereiche ausstrahlenden Gemeinschaft.“

Leitbild des Kreiskirchenrates für seine Arbeit

  1. Wir freuen uns auf das Treffen der Kreiskirchenräte aus den Kirchenkreisen An Oder und Spree (Frankfurt an der Oder) und aus Steglitz am 1. Juni bei uns. Wir bedanken uns beim Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge in Lichtenberg und hier insbesondere bei Pfarrer W. Böttler, Frau Dr. R. May, Prof Dr. H.-P. Thomas und Frau Dr. R. Asche. Am Samstag, 1. Juni werden wir sie treffen können. Damit können wir unseren Gästen einen unserer Arbeitsschwerpunkte im Kirchenkreis, die Krankenhausseelsorge und eine der größten diakonischen Einrichtungen im Kirchenkreis zeigen. Den Besuch bereiteten wir in Wittenberg abschließend vor.
  2. Unsere Kirche befindet sich in einem Prozess permanenter Selbstbefragung mit dem Ziel herauszufinden, wie heute das Evangelium weiterzusagen und vorzuleben ist. Dahinter steckt keine selbstquälerische Idee oder eine Verunsicherung, sondern darin zeigt sich, dass wir eine reformatorische Kirche sind, also eine Kirche, die unterwegs ist.
    Wie der Weg zwischen Tradition und Gegenwart so zu gehen ist, dass wir unseren Beitrag dafür leisten, für die Zukunft „fit“ zu werden, dies ist Thema der Broschüre: ‚Welche Kirche morgen‘. Sie ist als Download auf der Seite unserer Landeskirche verfügbar (http://www.reformprozess.ekbo.de/documents?id=58288) Der Kreiskirchenrat hat sich mit einer Vorlage befasst, die wesentliche Punkte der Broschüre aufgreift. Die Stellungnahme ist auf unserer Webseite veröffentlicht. Alle Kirchengemeinden sind aufgefordert, sich dazu ebenso eine Meinung zu bilden und sie den Verfassern der Broschüre bis zum 30. August mitzuteilen.
  3. Ein weiterer Punkt war das neue Gesetz, das die Leistungen und die Finanzierung der kirchlichen Verwaltungsämter behandelt. Auch hier war der Kreiskirchenrat aufgefordert, eine Stellungnahme abzugeben. Wichtig ist uns, dass eine weitere Vereinheitlichung der Verwaltung, wenn sie so, wie vorgesehen kommt, zwei Punkte berücksichtigen muss: die Finanzierung muss so geregelt werden, dass sich auch die Landeskirche beteiligt (und nicht nur die Kirchenkreise und Kirchengemeinden) und es muss der Unterschiedlichkeit Rechnung getragen werden, die in unserer Landeskirche besteht, besonders zwischen der Stadt Berlin und den eher ländlichen Regionen.
  4. Über das Neujahrsfest haben wir nachgedacht. Es wird von vielen Gemeinden nicht oder kaum wahrgenommen. Wir haben uns dazu entschlossen, kein Neujahrsfest mehr durchzuführen.
    Zukünftig soll es für die, die sich in den Ausschüssen der Synode engagieren, und für die Mitarbeitenden des Kirchenkreises, ein Sommerfest geben.
  5. Im März besuchten wir die Kirchengemeinde Biesdorf. Für uns alle war das eine bereichernde Erfahrung, für die wir den Kirchenältesten, den Mitarbeitenden und der Kirchengemeinde dankbar sind. Mit dem Blick von außen haben wir das, was uns wichtig war, dem Gemeindekirchenrat geschrieben; der Text ist in Wittenberg verabschiedet worden.
  6. Den Besuch in Wittenberg haben wir – obwohl das Wetter dazu keine Einladung war – natürlich dazu genutzt, Lutherstätten aufzusuchen. Bei einer Führung im Lutherhaus wurden wir in die damaligen Lebensverhältnisse mitgenommen.

Die gemeinsame Zeit war wieder wichtig. So wächst man besser zusammen! Wir können derartige Fahrten den Gemeindekirchenräten nur empfehlen; besonders nach der Neuwahl der Gemeindekirchenräte im Oktober.

Es grüßt Sie freundlich
Ihr

Hans-Georg Furian

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